NT-Screening

Durch die Messung der Nackenfalte beim Kind, kann von der 12. bis zum Ende der 14. Schwangerschaftswoche eine Risikoberechnung in Bezug auf die Trisomie 21 (Mongoloismus) durchgeführt werden. In dieser Zeit findet man bei betroffenen Ungeborenen häufiger eine Wasseransammlung unter der Haut des Nackens. Deren Messung setzt ein gut auflösendes Ultraschallgerät und Erfahrung des Untersuchers voraus. Mit zusätzlichen Blutuntersuchungen kann die Aussagekraft dieser Suchmethode gesteigert werden, so dass es möglich ist, ein Kind mit Trisomie 21 mit einer ca. 90%igen Wahrscheinlichkeit festzustellen und damit ggf. der Patientin eine Fruchtwasseruntersuchung zu ersparen.


Fruchtwasserpunktion (Amniocentese):

Eine Fruchtwasserpunktion kann ab der 14./15. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. Unter ständiger Ultraschallsicht wird eine sehr dünne Nadel so in die Fruchthöhle eingeführt, dass eine Verletzung des Kindes auszuschließen ist. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten und ist nur wenig schmerzhaft. Es werden 10 - 15 ml Fruchtwasser abgezogen und aus den darin enthaltenen kindlichen Zellen Kulturen angelegt. Bis 10 Tage nach der Punktion liegt das Ergebnis der Fruchtwasseranalyse vor.

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