Der Anästhesist ist während einer Operation der ständige Begleiter der Patienten. Beide verbindet ein besonderes Vertrauensverhältnis. Vom präope-rativen Vorgespräch mit körperlicher Untersu-chung bis zur postoperativen Begleitung im Auf-wachraum. Manche Patienten haben vor der Nar-kose Angst, sie fühlen sich dem Anästhesisten ausgeliefert und fürchten sich vor diesem Kont-rollverlust. Zu Unrecht, denn die moderne Anäs-thesie hat für jeden Patienten die maßgeschneider-te Lösung, die Risiken sind entsprechend gering.

Grundsätzlich unterscheidet man als Narkose-Verfahren die Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) und die Regionalanästhesie. Bei einer Allgemeinanästhesie wird das Bewusstsein und das Schmerzempfinden im ganzen Körper ausgeschaltet und der Patient wird für den Zeitraum der Operation künstlich beatmet. Bei einer Regionalanästhesie wird nur der Nerv oder die Gruppe von Nerven des Operationsgebietes betäubt, um eine Schmerzfreiheit zu erreichen. Der Patient kann dabei wach sein und der Operation wie z.B. bei einer Kniegelenksspiegelung zuschauen. Auf Wunsch kann man auch schlafen oder mittels Kopfhörer Musik hören.

Welches Verfahren zur Anwendung kommt, hängt von der Art des operativen Eingriffes, von Begleiterkrankun-gen und vielen weiteren Faktoren ab. Grundsätzlich wird das Narkoseverfahren ausgewählt, das im individuellen Fall das höchste Maß an Sicherheit bietet.
KKH Sigmaringen:
Tel. 07571-100-2331
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KKH Bad Saulgau:
Tel. 07581-204140

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KH Pfullendorf:
Tel. 07552-25-2291

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an-int-schmerz
Durch die gleichzeitig erzielten Fortschritte im operativen Bereich, in der Anästhesiologie und Inneren Medizin haben die einzelnen medizinischen Fächer und die Anästhesie eine beispielhafte Kooperation einer speziellen Hochleistungsmedizin zum Wohle der Patienten unter Beweis gestellt. Seit der Gründung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesie ist die Anästhesie zum Herzstück der operativen Medizin geworden. Dies ist zugleich eine große Verpflichtung gegenüber unseren Patienten und operativ tätigen Kollegen.


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